31. August 2009
… und es gibt viel zu entdecken, kennenzulernen und zu beachten, deshalb unternahmen wir heute einen Rundgang im Garten- und Erdgeschoss, lernten die Fachräume kennen, besuchten unseren Hausmeister Herrn Burkhard und unsere Sekretärin Frau Sagolla. Auch in mein Büro warfen wir einen Blick und bestaunten den bunten Stundenplan (o:
Herr Burkhard spendierte jedem Kind ein Getränk, das war bei der Hitze besonders köstlich!





Außerdem hatte heute das “L” Geburtstag und die Kinder brachten viele Sachen für den Geburtstagstisch mit, so viele, dass wir eigentlich einen größeren Tisch benötigt hätte. Unter anderem gab einen einen Leopard, mehrere Löwen, Lillyfee, einen Lappen, Lineale und vieles mehr.
Im Kreis besprachen wir bei jedem Gegenstand, an welcher Stelle man das L hört, anschließend lautierten wir das Wort Leiter.
Auch morgen werden wir uns mit dem L beschäftigen und die ersten Aufgaben in Einsterns Schwester bearbeiten.


Um die Feinmotorik und das genaue Schneiden und Kleben zu üben und zu fördern, gibt es den Scheren-Führerschein, aber bevor man diesen erhält, gilt es viele Aufgaben zu erledigen. Heute galt es einen Vorhang für ein Fenster zu schneiden und zu kleben. Die Kinder bekamen eine genaue Anleitung und können die weiteren Aufgaben nun nach ihrem Tempo wählen und bearbeiten.




P.S. Hausaufgabe: M: AH (Arbeitsheft) S. 5
28. August 2009
Ab Montag gilt der neue Stundenplan. Wir beginnen um 8.30 Uhr!
Nicht vergessen: Das L hat Geburtstag.
Hanna fragte heute, wie alt es wird. Eine gute Frage!
unsere erste Woche vorbei. Wie schnell die Zeit vergangen ist!
Der gestern eingeführte Morgenkreis hat heute sehr gut funktioniert, obwohl wir aus Platzgründen alle auf dem Boden sitzen müssen. Auch das Schuhe umziehen und verstauen der Haus- bzw. Straßenschuhe klappte wunderbar, kein Chaos im Flur. Auch hier zeigt sich, wie wichtig die vorherige Arbeit und die häufigen Besuche des Kindergartens in der Buchfinkenschule sind.
Gearbeitet wurde auch heute wieder viel. Zunächst haben wir “Ich seh’ etwas, was du nicht siehst” mit unserer Anlauttabelle gespielt und anschließend das Wort “Auto” lautiert und geschrieben. Die gesammelten Kinderwerke werde ich zu einem Buch binden.
In der Frühstückspause fragte Luke die Kinder, wie ein Herz richtig aussieht. Da alle nicht wirklich eine Antwort wusten, suchte ich schnell aus unserem Regal ein Buch über den menschlichen Körper und so konnten wir uns alle ein menschliches Herz und eine Lunge anschauen und kurz über die Aufgaben sprechen.
Nach der Pause waren wir erholt genug, um die ersten Seiten unseres “Schwungübungsheftes” zu bearbeiten. Dies ist wichtig um die Kinder auf die spätere Schreibschrift vorzubereiten und die Feinmotorik zu schulen. Viele haben das Heft mit nach Hause genommen, um am Wochenende eine weitere Seite zu schreiben.
In Mathematik ging es um die Festigung des Zahlbegriffes der Zahlen bis 10, auch die Hausaufgabe (Arbeitsheft, S. 4) wird sich darum drehen. Ganz erstaunlich, wie schnell die Kinder heute ihre Aufgaben abgeschrieben hatten, auch das richtige Heft dafür wurde heute ohne Nachfragen gefunden.
In der letzten Stunde konnten wir dann endlich mit den ausgeschnittenen Buchstaben, einem Teller, einer Serviette und einem Löffel unsere “Buchstabensuppe” basteln. Leider habe ich die Speicherkarte meiner Kamera gestern Abend im Laptop vergessen, so dass es heute nur qualitativ schlechte Handy-Fotos gibt. Aber am Montag liefere ich bessere nach, die zeigen, wie gut sich die Buchstabensuppen an unserer Klassenzimmerwand machen.
Und jetzt geht es in ein hoffentlich sonniges und erholsames Wochenende!






27. August 2009
Fotografiert von Constanze Urbano für den Usinger Anzeiger. Da Frau Urbano es mir per Mail geschickt hat, werde ich es an alle Eltern per Email weiterleiten.

… ist die Anlauttabelle

Da ich in Anlehnung an Jürgen Reichens “Lesen durch Schreiben” arbeite, beschäftigen wir uns täglich mit der Tabelle und üben das Lautieren.
Heute lautierten wir gemeinsam das Wort “Insel” und gestalteten ein Bild dazu. Alle Werke schmücken nun unser Klassenzimmer.



Später übten wir das Ziffern schreiben. Tamas stellte fest, dass wir wohl lieber “Igel-Klasse” heißen sollten, womit er nicht ganz Unrecht hat (o;


Maria und Jannik machen es auf jeden Fall schon richtig gut.

Die Symbole an der Tafel helfen uns beim Einhalten der Regeln und Arbeitsformen. Dieses bedeutet Stillarbeit.
26. August 2009
der eigentlich der erste war.
Fünf Stunden standen heute auf dem Stundenplan. Davon eine Musik und eine Bewegung, die von anderen Kolleginnen unterrichtet werden.
So blieben uns immerhin drei Stunden. Zunächst beschäftigten wir uns eingehend mit der Anlauttabelle: Begriffe wurde geklärt, Anlaute benannt und da dies so gut klappte, lautierten wir mit Hilfe der Tabelle gleich unser erstes Wort: Igel.
Dies schrieben wir anschließend auf ein Arbeitsblatt mit vielen Igeln, denen die Stacheln fehlten. Ich musste die Kinder wirklich loben, denn die Stillarbeitsphase von 10 Minuten verlief problemlos und ohne Ermahnungen.
Um danach ein wenig auszuspannen, sangen wir unsere Hymne und besprachen anschließend im Sitzkreis auf dem Boden die Pausenregeln der Schule.
Nach der Pause beschäftigten wir uns dann mit der Beschriftung des Mathematikbuches und bearbeiteten gleich die erste Seite. Danach erklärte ich die Hausaufgabe: Seite 3 im Mathe-Arbeitsheft und wir schrieben die Hausgaben zum ersten Mal ab, was ebenfalls wirklich gut funktionierte.
Dazwischen gab es noch eine kleine Überraschung, denn Frau Urbano vom Usinger Anzeiger fotografierte uns auf dem Schulhof, das Bild wird am Freitag im UA erscheinen und es gab eine “Einschulungs-Brezel” vom Hochtaunuskreis, die sich die Kinder schmecken ließen.
Bilder vom heutigen Tag folgen später, da ich noch in der Schule bin und mein USB-Kabel zu Hause (o:
Es war jedenfalls ein gelungener Tag und ich bin gespannt auf morgen.










25. August 2009
Tadaaa, da war er schneller rum als gedacht, der Tag der Einschulung. Spannend war es und sehr aufregend nicht nur für die 44 neuen Buchfinken, sondern auch für uns Lehrerinnen und unsere neue Schulleiterin.
Nach eine kurzen, sehr persönlichen und durch zwei musikalische Einlagen der jetzigen Zweit- und Drittklässler aufgelockerten Einschulungsfeier, war sie dann auch da: unsere erste Unterrichtsstunde … und sie war viel zu kurz, denn jeder wollte dran kommen und vieles konnte noch nicht getan werden, was in den Köpfen der Buchfinken-Frösche zu Schule gehört. Aber wir konnten uns schon ein wenig beschnuppern, wir lernten Franz und Hildegard kennen und lernten schon die erste Strophe und den Refrain unserer “Hymne” ‘Alle Kinder lernen lesen’.

Frau Kilian begrüßte Kinder, Eltern, Großeltern und alle anderen Gäste.

Voll war es in der Eingangshalle der Buchfinkenschule. Viele Gäste begleiteten den Schulstart der 44 neuen Buchfinken.

Auch Usingens Bürgermeister Matthias Drexelius richtete ein paar Worte an die Kinder und Eltern.

Die frischgebackenen Zweitklässler sangen das Lied “Herzlich willkommen” und überreichten den neuen Buchfinken ein selbstgebasteltes Herz.

Unsere Drittklässler präsentierten das “Dschungellied” und vermittelten einen Eindruck der kompetenten musikalischen Bildung durch unsere Fachlehrerin Frau Martina Ruchert.

Die wunderschön gestalteten Schultüten warteten derweil im Klassenraum auf ihre Besitzerfrösche.
Und dann begann die “Arbeit”:







Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich bin schon voller Vorfreude auf morgen und alle weiteren Tage!
P.S. Hausaufgaben gab es auch schon. Im “Buch vom Schulanfang” die Seite “Meine Schultüte” gestalten.
24. August 2009
Mit Unterstützung meiner Exschüler, die auch erst morgen ihre Einschulungsfeier an der weiterführenden Schule haben, stellte ich das Klassenzimmer heute fertig.
Jetzt gefällt es mir schon ganz gut, auch wenn es wirklich ein wenig klein ist.








23. August 2009
Schneller als gedacht gingen die Ferien vorbei und nun sind es nur noch zwei Tage bis aus den 23 Kindergartenkindern echte Buchfinken-Frösche werden.
Die letzten Vorbereitungen sind abgeschlossen: Namenschilder vorbereitet, Hefte gebunden, das Klassenzimmer eingeräumt.
Ich bin mindestens genauso aufgeregt wie die Kinder und freue mich auf Dienstag und eine spannende Kennenlernzeit.
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