31. August 2010
Die neuesten Werke der Frösch sind im Museum unter “Versteckte Frösche” zu sehen. Die Bilder sind trotz eingeschränkter Palette sehr unterschiedlich geworden und eignen sich deshalb auch besonders für eine “Notenbesprechung”, in der die Kinder selbst Ideen und Tipps zur Weiterarbeit bzw. Verbesserung machen können.
27. August 2010
war der heutige Schultag viel zu kurz und ich entschloss mich statt der Doppelstunde Kunst eine Doppelstunde Deutsch einzubauen und die zweite Kunststunde am Montag durchzuführen. Aber immer der Reihe nach:
Nach unserem morgendlichen Erzählkreis sollten die Frösche selbst Rechendreiecke erfinden. An zwei Beispielen an der Tafel besprachen wir die beste Vorgehensweise: Zunächst Innenfelder füllen, dann Randzahlen ausrechnen und aufschreiben und dann die Innenzahlen wieder löschen, denn so ist die Lösbarkeit mit natürlichen Zahlen immer gesichert. Jedes Kind sollte sich dann vier Rechendreiecke überlegen, die die Hausaufgabe für eine Mitschülerin oder einen Mitschüler darstellen.



Nach einer Regenpause konnten wir uns dann noch einmal mit Prinzessin Nomen und ihrem Freund, dem “Bestimmten Artikel” beschäftigen und gleich darauf lernten die Kinder den Zwillingsbruder vom “Bestimmten Artikel” nämlich den “Unbestimmten Artikel” kennen. Der ist ein wenig faul, mag sich nicht so gerne festlegen und ist manchmal etwas ungenau. Um alle Begriffe und das Erkennen der Wortarten zu sichern, führten wir anschließend einen Stationslauf zu den Wortarten durch.




















Es ist ja das erste Mal, dass ich die Symbole von Maria Montessori und das Märchen als Grundlage für die Einführung der Wortarten nehme, aber bisher bin ich sehr begeistert. Durch die Personifizierung durch Prinz, Prinzessin und ihre Begleiter können sich die Kinder die Begriffe deutlich besser merken. Die Wortarten sind nicht nur abstrakte Begriffe für die Kinder. Spannend bleibt die Nachhaltigkeit dieser Methode, dazu kann ich wohl erst im vierten Schuljahr etwas sagen.
In der abschließenden Kunststunde mischten die Frösche weiter fleißig Grüntöne. An manchen Gesichtern der folgenden Bilder kann man sehen, wie konzentriert die Kinder dabei sind. Ich hoffe das am Montag die meisten Kinder fertig werden und dann ihren Frosch verstecken können. Die Werke sind dann natürlich wieder in “Unserem Museum” zu sehen.








Ich wünsche den Fröschen und ihren Familien ein wunderschönes, hoffentlich nicht ganz verregnetes Wochenende!
21. August 2010
Nach dem Erzählkreis und dem Geburtstagslied für Natalie, haben wir uns in Mathe zunächst mit dem reinen Üben und Wiederholen von Addition und Subraktion im Zahlenraum bis 20 in Form eines Arbeitsblattes gewidmet.
Nach der Pause wurde dann ausgiebig gefrühstückt und dabei aus dem zweiten Sams-Band vorgelesen.
In Deutsch ging es heute um das Schreiben unserer ersten Bildergeschichte. Dazu hatte ich auf das tolle Material von Susanne Schäfer “Der Apfelklau” aus dem Zaubereinmaleins zurückgegriffen. Die gelungene Aufbereitung mit großen und kleinen Bildkarten sowie die differenzierten Arbeitsblätter geben auch tolle Anregungen für die Gestaltung anderer Bildergeschichten.
Da dies unsere erste Bildergeschichte war, habe ich mich für eine sehr kleinschrittige Vorgangsweise entschieden. Zunächst haben wir Bild für Bild gemeinsam an der Tafel besprochen. Dabei ging es nicht nur um die sichtbaren Inhalte, sondern auch darum, wie sich Mutter und Sohn fühlen, was sie sagen und wie sie es sagen. Zudem habe ich die Bilder nacheinander aufgehängt und die Frösche sollten sich den Weitergang der Geschichte überlegen.
Anschließend haben die Kinder in Partnerarbeit die Geschichte mit kleinen Bildkarten nachgelegt und sich gegenseitig erzählt.
Für die schriftliche Arbeit standen drei differenzierte Arbeitsblätter zur Verfügung, die die Kinder selbst wählen durften. Am Montag werden wir die Geschichten vorlesen und besprechen.











Im Kunstunterricht ging es heute noch einmal um Farbenlehre und zwar um die drei Grundfarben und Mischfarben. Da der Farbkreis von Johannes Itten noch zu umfangreich für das zweite Schuljahr ist, habe ich mich für einen einfachen sechsteiligen Farbkreis entschieden. Die Mischfarben grün, violett/lila und orange sind dabei jeweils zwischen den Grundfarben platziert.
Um das Mischen zu verdeutlichen, spielte ich ein wenig den “Farbzauberer” und mischte mit Hilfe von in Wasser gelösten Lebensmittelfarben.
Beim anschließenden Ausmalen des Farbkreises durften die Kinder nur die Grundfarben benutzen.






Als weiterführende Arbeit werden wir einen “Frosch im Laub verstecken”, dazu dürfen die Kinder nicht die beiden Grüntöne des Farbkastens benutzen, sondern sollen mit mit Hilfe von blau, gelb, schwarz und weiß möglichst verschiedene Grüntöne ermischen, das Blatt damit ausfüllen und anschließend einen ausgeschnittenen Laubfrosch darin “verstecken”.
24. Juni 2010
im Museum: Die Regenbogenfische.
7. Juni 2010
Heute haben wir unseren letzten Lese-Test geschrieben. Es ging ausschließlich um das sinnerfassende Lesen. Es gab einige Rätselfragen (Multiple Choice) und zwei kleine Texte zu denen Bilder zu malen waren.
In Mathemathik haben wir uns mit dem “Quadrat” beschäftigt und den Formen, die man aus Quadraten durch falten und schneiden bilden kann: Rechteck, Dreieck und kleines Quadrat … mit diesen Formen haben wir dann Muster gelegt und geklebt, die Ergebnisse werden ab morgen unseren Differenzierungsraum schmücken.
Dann ging es daran unsere letzte Wochen begonnenen “Schwarzen Männchen” fertig zu stellen, die Ergebnisse kann man in “Unserem Museum” betrachten. Die Kinder, die letzte Woche schon fertig waren, haben sich schon im Voraus künsterlisch mit dem Deutsch-Thema der nächsten Zeit beschäftigt, dem “Regenbogenfisch”. Wir werden dazu eine Collage herstellen.






31. Mai 2010
aus dem Kunstunterricht. Wir üben immer noch fleißig das Mischen unserer Farben. Unsere heutigen Werke haben den Namen: “Das schwarze Männchen besucht Familie Blau/Rot/Gelb”. Die Frösche sollten sich auf eine Familie beschränken und möglichst viele Farbtöne mischen, leider haben nicht alle so gut zugehört
und deshalb besucht das schwarze Männchen auf manchen Bilder wohl die “Familie Bunt”. Die Bilder sind heute nicht fertig geworden und wir werden sie nächste Woche fertigstellen und dann kommen sie natürlich in unser Museum.
















17. Mai 2010
Nachdem wir heute einige neue Lernwörter ins Lernwörterheft übertragen und eine Lernuhr gebastelt haben, ging es zum Kunstunterricht ausnahmsweise in den Computerraum. Dort haben wir ganz viele tolle Bilder eines berühmten Malers gesehen und besprochen: Giuseppe Arcimboldo.
Neben dem schon gezeigten “Vertumnus” haben wir uns auch die Bilder zu den vier Jahreszeiten, den Bibliothekar und den Gemüsegärtner (Umkehrbild) angeschaut:



Anschließend ging es zurück in unser Klassenzimmer, den dort lag schon ein Brief von Guiseppe Arcimboldo für die Kinder, in welchem er aus seinem Leben erzählt. Diesen Brief sowie alle weiteren Blätter, die wir im Kunstunterricht der nächsten Jahre zum Leben von Künstlern bekommen und bearbeiten werden, sammeln wir in unserem “Buch der großen Künstler”, welches grundsätzlich in der Schule verbleibt, außer die Kinder möchten es zu Hause zeigen.

Dann ging es an die praktische Arbeit. Mit Deckfarben malten wir Obst und Gemüse an, welches dann ausgeschnitten und zu einer Gesichts-Collage zusammengestellt werden soll. Ich hoffe, morgen können wir die ersten “kleinen Arcimboldos” fertigstellen und im Museum sowie in der Schule (Aula) ausstellen.
Die Idee mit dem Brief von Arcimboldo an die Kinder stammt übrigens von der Homepage der Erich-Kästner-Schule, Paderborn, direkt zum Brief kommt man hier. Mir gefällt die Idee so gut, dass ich auch alle anderen Künstler, die wir im Laufe der Grundschulzeit bearbeiten werden, einen Brief schreiben lasse
Und hier noch ein Bild von unseren Bohnen, die gerne endlich etwas mehr Sonne und Wärme haben möchten, genauso wie unsere Kürbissamen, die vom Marienkäfer beschützt werden:


11. Mai 2010
Liebe Eltern,
wir sammeln immer noch Prospekt-Material oder Kataloge, in welchem Obst und Gemüse abgebildet ist, damit wir im Kunst-Unterricht eine Collage nach Giuseppe Arcimboldo herstellen können. Falls Ihnen also noch etwas in die Hände gerät, bitte sammeln und am Montag mit in die Schule geben.

4. Mai 2010
Am Montag haben wir gemeinsam den Bilderbuch-Klassiker “Elmar” gelesen: Elmar ist anders, denn Elmar ist buntkariert. Trotz seines “Andersseins” hat Elmar viele Freunde.
Passend zum Buch arbeiten wir in den nächsten zwei Wochen an einer Elmar-Werkstatt. Diese beinhaltet hauptsächlich Aufgaben zu Deutsch und Mathematik, aber auch eine Kunst-Aufgabe ist dabei. Besonders schön sehen die leuchtend bunten Elefanten am Fenster aus.
In Mathematik steht das Thema “Rechnen mit Geld” an, also haben wir heute im Rollenspiel eingekauft. Verkäufer und Kunde hatten ganz schön viel zu rechnen, aber bei allen hat es gut geklappt. Schade nur, dass einige Kinder ihre Spielgeld-Box nicht dabei hatten. Aber wir werden morgen noch einmal “einkaufen” und dabei die Rollen tauschen.





















Neben dem Rechnen haben wir natürlich beim Einkaufen die höfliche Begrüßung, die Frage des Verkäufers “Wie kann ich Ihnen helfen?” bzw. “Was kann ich für Sie tun?” und das Bedanken geübt
1. Mai 2010
Liebe Eltern, in den nächsten zwei Wochen wollen wir uns im Sachunterricht mit dem Thema “Obst und Gemüse” beschäftigen. Für mein Kunstthema brauche ich Ihre Unterstützung. Ich benötige viele Werbeprospekte, in denen Obst und Gemüse vorkommt, auch Kataloge sind denkbar, denn wir müssen ganz viele Bildchen von Obst und Gemüse ausschneiden und eine Collage herstellen. Der berühmte Maler Giuseppe Arcimboldo wird dabei unser Vorbild sein.
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