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Froschklasse -


27. August 2010

Und wieder einmal…

war der heutige Schultag viel zu kurz und ich entschloss mich statt der Doppelstunde Kunst eine Doppelstunde Deutsch einzubauen und die zweite Kunststunde am Montag durchzuführen. Aber immer der Reihe nach:

Nach unserem morgendlichen Erzählkreis sollten die Frösche selbst Rechendreiecke erfinden. An zwei Beispielen an der Tafel besprachen wir die beste Vorgehensweise: Zunächst Innenfelder füllen, dann Randzahlen ausrechnen und aufschreiben und dann die Innenzahlen wieder löschen, denn so ist die Lösbarkeit mit natürlichen Zahlen immer gesichert. Jedes Kind sollte sich dann vier Rechendreiecke überlegen, die die Hausaufgabe für eine Mitschülerin oder einen Mitschüler darstellen.

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Nach einer Regenpause konnten wir uns dann noch einmal mit Prinzessin Nomen und ihrem Freund, dem “Bestimmten Artikel” beschäftigen und gleich darauf lernten die Kinder den Zwillingsbruder vom “Bestimmten Artikel” nämlich den “Unbestimmten Artikel” kennen. Der ist ein wenig faul, mag sich nicht so gerne festlegen und ist manchmal etwas ungenau. Um alle Begriffe und das Erkennen der Wortarten zu sichern, führten wir anschließend einen Stationslauf zu den Wortarten durch.

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Es ist ja das erste Mal, dass ich die Symbole von Maria Montessori und das Märchen als Grundlage für die Einführung der Wortarten nehme, aber bisher bin ich sehr begeistert. Durch die Personifizierung durch Prinz, Prinzessin und ihre Begleiter können sich die Kinder die Begriffe deutlich besser merken. Die Wortarten sind nicht nur abstrakte Begriffe für die Kinder. Spannend bleibt die Nachhaltigkeit dieser Methode, dazu kann ich wohl erst im vierten Schuljahr etwas sagen.

In der abschließenden Kunststunde mischten die Frösche weiter fleißig Grüntöne. An manchen Gesichtern der folgenden Bilder kann man sehen, wie konzentriert die Kinder dabei sind. Ich hoffe das am Montag die meisten Kinder fertig werden und dann ihren Frosch verstecken können. Die Werke sind dann natürlich wieder in “Unserem Museum” zu sehen.

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Ich wünsche den Fröschen und ihren Familien ein wunderschönes, hoffentlich nicht ganz verregnetes Wochenende!

26. August 2010

Gesunde Ernährung, der Dodo und die Rechendreiecke

… haben uns heute ausgiebig beschäftigt und deshalb mussten Nomen und ihre Begleiter noch einmal in der Tasche bleiben.

Die Rechendreiecke in der höchsten Schwierigkeitsstufe (nur Randzahlen) fordern die Frösche sehr. Nicht weil sie Rechenoperationen nicht beherrschen, sondern weil das systematische Verändern und Probieren die Geduld strapaziert. Sie stehen dann manchmal vor mir und bitten um Hilfe. Wenn ich ihnen erkläre, dass auch ich nur ausprobieren kann, ziehen sie wieder von dannen ;-)

Die Unterrichtseinheit “Gesunde Ernährung” haben wir mit der Erledigung der Hausaufgaben bis nächsten Mittwoch auch abgeschlossen. Ich hoffe hierbei auf Nachhaltigkeit. Derzeit sprechen die Kinder während des Frühstücks sehr viel darüber, was sie dabei haben und zu welchem Baustein der Pyramide es gehört.

Die Rezepte des Ernährungsheftes werden wir zum Abschluss unserer nächsten Unterrichtseinheit “Vom Korn zum Brot” bei einem gemeinsamen “gesunden Frühstück” ausprobieren.

Und schließlich kamen wir dann heute endlich dazu, den Dodo in den Mittelpunkt unseres Interesses zu stellen. Einige Frösche berichteten, dass der Dodo nur in Mauritius und Reunion gelebt hat und 1m groß war. Ausgestorben ist er vermutlich, weil er Bodenbrüter war und eingeschleppte Ratten, Schweine und vor allem Affen sein Gelege zerstörten und die Eier auffraßen. Auch die Geschichte, dass ein Spanier vermutlich den letzten Dodo erschlagen hat, war bei einigen Kindern im Gedächtnis.
In diesem Zusammenhang sprachen wir über Tiere, die heute vom Aussterben bedroht sind und welche Aufgaben Zoos auch in diesem Zusammenhang haben.

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(Quelle: Wikipedia)

Der “moderne Dodo” ist übrigens Lehrerin ;-)

Die nächste Frosch-Forscher-Aufgabe heißt: Finde etwas über die Kreuzotter heraus ! (Aussehen, Lebensraum, Nahrung, Feinde)

24. August 2010

Mathematik: Wiederholen

In den ersten Wochen des zweiten Schuljahres wiederholen wir das Einspluseins und seine Umkehrung in verschiedenen Formen (Zahlenmauern, Rechendreiecke, Zauberdreiecke usw.). Hierbei wurde deutlich, dass es einigen Kindern immer noch schwer fällt ohne Rechenkette oder das Abzählen der Finger zu rechnen.

Bitte üben Sie weiterhin mit Ihrem Kind das Kopfrechnen mit den Blitzrechen-Übungen des 1. Schuljahres, damit die Aufgaben sicher sitzen.

Am 31. August 2010 schreiben wir unsere 1. Lernzielkontrolle in Mathematik, die sich genau mit diesen Inhalten beschäftigt.

17. August 2010

Zweiter Tag

Heute war es schon etwas ruhiger und wir konnten uns nach dem Singen für die neuen Erstklässler unserem neuen Mathematikbuch zuwenden. Es gibt nämlich einen großen Unterscheid zum Buch der ersten Klasse: Man darf nicht mehr hineinschreiben!

Viele Klassen nach uns müssen auch mit diesem Buch lernen und so besprachen wir erst einmal, wie wir mit dem Buch umgehen müssen. Dazu gehört auch unbedingt das Einbinden der Bücher in eine Schutzhülle! Auf Seite 4 und 5 bekamen die Frösche dann einen Überblick, was im zweiten Schuljahr auf sie zukommt und das das ziemlich viel ist, begannen wir dann auch gleich auf Seite 6 mit dem Kapitel “Rechnen in England”. Das Bild im Buch zeigt britische Schulkinder mit Schuluniformen, dies galt es natürlich zunächst zu besprechen. Die Frösche diskutierten Vor- und Nachteile von Uniformen, kamen aber zum Schluss, dass es doch gut so ist, wie es ist.

Die anschließenden Zahlenhäuser mussten ins Heft übertragen werden, nicht alle Frösche erinnerten sich an die Regeln fürs Schreiben im Mathematikheft, worauf Robin zum Schluss kam: “Es ist ganz schön schwer im zweiten Schuljahr.” ;-)

Ab morgen gilt dann endlich der neue Stundenplan und ich hoffe, dass damit auch Ruhe in unseren Froschalltag kommt.

Liebe Eltern, bitte binden Sie das Mathematikbuch schnellstmöglich in einen Schutzumschlag ein.

9. Juni 2010

Heute gings weiter mit dem Regenbogenfisch …

aber vielleicht erst einmal kurz etwas zum Inhalt des Buches:

Der Regenbogenfisch ist mit seinem schillernden Schuppenkleid der allerschönste Fisch im Ozean. Da er aber auch eitel und stolz ist, wird er mit der Zeit immer einsamer. Da merkt er, daß man Freunde nicht durch Schönheit gewinnen kann. Er überwindet seinen Stolz und versucht, den anderen Fischen Freude zu bereiten.

Ich lese das Buch in ausgewählten Sequenzen vor, anschließend erfolgt immer ein ausführliches Unterrichtsgespräch. Schade, dass man diese Gespräche hier nicht wiedergeben kann, denn sie zeugen von einem sehr großen Einfühlungsvermögen der Kinder und einer hohen sozialen Kompetenz. Heute kam noch ein weiterer Aspekt dazu, denn wir hatten wieder einmal Besuch von vier Viertklässlern, die sich sehr intensiv am Unterrichtsgespräch beteiligt haben, was deutlich macht, dass der Inhalt des Bilderbuches von Marcus Pfister auch noch für diese Altersgruppe interessant ist, was ich selbst nicht so gedacht hätte.

Mir kommt dann manchmal die Idee, dass wir in der Schule die Möglichkeiten der Altersmischung viel zu selten nutzen.

Übrigens konnten die Viertklässler auch heute etwas von den Fröschen lernen, denn beim Frühstücks.Vorlesen vom zweiten Sams Band, konnten die Frösche den Großen erklären, dass man zu Dachboden auch Speicher sagt ;-)

Nun zur anschlie0enden schriftlichen Arbeit am Regenbogenfisch:

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Vielleicht ist es hier auch einmal kurz an der Zeit ein Resumee bezüglich des Deutschunterrichts in diesem Schuljahr zu ziehen. Die Texte des ersten Arbeitsblattes sind frei geschrieben … und es gibt bessere und schlechtere, keine Frage. Ich finde jedoch, dass das Beispiel zeigt, dass die Kinder ein enormes Gefühl für Sprache entwickelt haben: kurze und lange Leute werden erkannt ( Bsp: -pp- nach kurzem u oder -ie- bei viele oder hier), Satzschlusszeichen werden überwiegend gesetzt, Nomen erkannt, Satzanfänge teilweise erkannt und dementsprechend groß geschrieben – für ein erstes Schuljahr finde ich diese Ergebnisse eine wirklich solide Grundlage um erfolgreich im zweiten Schuljahr weiter zu arbeiten – und ich freue mich darauf!

Morgen wollen wir dann dieses Plakat mit Leben füllen, die Denkblase ist Hausaufgabe:

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Nach diesen schönen Deutschstunden widmeten wir uns unserem “Ernährungsheft”. Heute ging es um die fünf Sterne des (Schul-) Frühstücks:

1. Obst und/oder Gemüse
2. Wasser und/oder Tee
3. Getreideprodukte
4. Milchprodukte
5. Bewegung nach dem Frühstück

Morgen werden wir die fünf Sterne wiederholen und überprüfen, ob unser Frühstück auch ein *****-Frühstück ist :-)

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Und zum Abschluss möchten wir gerne noch ein paar Bilder unserer geklebten Muster zeigen, die unser Viertklässler-Besuch heute im Diff-raum aufgehängt hat, vielen Dank für den tollen Einsatz an Celina, Jesse, Sophie und Nadine :-)

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Ganz zum Schluss noch ein Werbefoto mit dem Slogan: “Schule kann auch Spaß machen!” ;-)

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31. Mai 2010

Blitzrechnen

In Mathematik haben wir uns heute mit dem Zählen in Schritten beschäftigt … und nun bitte ich Sie, liebe Eltern, dies auch zuhause zu üben:

Das Zählen in

  • 2er Schritten
  • 5er Schritten
  • 3er Schritten
  • 4er Schritten

und zwar vorwärts und rückwärts von 0 bis 20 … und zwar solange, bis Ihre Kinder dies auch im Schlaf können ;-)

18. Mai 2010

Eine Uhr …

hat zwei Zeiger und das kann ganz schön verwirrend sein :-) . Aber mit unseren tollen selbstgebastelten Uhren klappt das Ablesen bestimmt bald prima.

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Außerdem haben heute fast alle Kinder ihren “Kleinen Arcimboldo” fertig gestellt. Die Ergebnisse sind in “Unserem Museum” zu bestaunen.

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11. Mai 2010

Tages- und Uhrzeiten

Im Mathematikunterricht beschäftigen wir uns in der nächsten Zeit mit Tages- und Uhrzeiten.

Den Einstieg haben wir heute mit dem genialen Tageskreis von Susanne Schäfer (http://zaubereinmaleins.de) gewagt. Beim Auslegen gab es ganz viel zu besprechen: Wie viele Stunden hat ein Tag? Wann ist es dunkel, wann hell? Wieso sieht die Uhr gleich aus, wenn es 11 Uhr oder 23 Uhr ist? Welche Uhrzeiten liegen sich genau gegenüber?

Eine tolle Mathematikstunde!

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Übrigens hat sich auf dem dritten Bild von unten ein Fehler eingeschlichen. Wer ihn entdeckt, bekommt einen Lolli ;-)

4. Mai 2010

Elmar und einkaufen kann ganz schön schwierig sein :-)

Am Montag haben wir gemeinsam den Bilderbuch-Klassiker “Elmar” gelesen: Elmar ist anders, denn Elmar ist buntkariert. Trotz seines “Andersseins” hat Elmar viele Freunde.

Passend zum Buch arbeiten wir in den nächsten zwei Wochen an einer Elmar-Werkstatt. Diese beinhaltet hauptsächlich Aufgaben zu Deutsch und Mathematik, aber auch eine Kunst-Aufgabe ist dabei. Besonders schön sehen die leuchtend bunten Elefanten am Fenster aus.

In Mathematik steht das Thema “Rechnen mit Geld” an, also haben wir heute im Rollenspiel eingekauft. Verkäufer und Kunde hatten ganz schön viel zu rechnen, aber bei allen hat es gut geklappt. Schade nur, dass einige Kinder ihre Spielgeld-Box nicht dabei hatten. Aber wir werden morgen noch einmal “einkaufen” und dabei die Rollen tauschen.

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Neben dem Rechnen haben wir natürlich beim Einkaufen die höfliche Begrüßung, die Frage des Verkäufers “Wie kann ich Ihnen helfen?” bzw. “Was kann ich für Sie tun?” und das Bedanken geübt ;-)

1. Februar 2010

Umkehraufgaben und Hautfarbe mischen

Wir begannen den Tag mit einem langen Erzählkreis vom Wochenende und den Ergebnissen der “Forscheraufgabe” – wirklich alle Kinder konnten die Aufgabe der Hagelschnüre im Ei gut erklären :-)

Dann gab es die Hefte zurück und wir widmeten uns den neuen Lernwörtern. Diese drehen sich um das Thema “Zirkus”, denn wir werden morgen und übermorgen gemeinsam das Buch “Die dumme Augustine” von Otfried Preusler lesen und anschließend ca. 2 Wochen lang eine Werkstatt zum Thema “Zirkus” bearbeiten. Die Werkstatt besteht aus 17 Lese- und Schreibaufgaben, die die Kinder in freier Zeiteinteilung bearbeiten sollen. Am Ende entsteht dann ein Zirkus-Buch für jedes Kind.

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In Mathe ging es heute um Umkehraufgaben, die wir zunächst ganz ausführlich besprachen, an der Tafel rechneten und und dann dem Buch zuwanden.

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Dann hieß es aufräumen und die Tische für das Malen mit Deckfarben vorzubereiten. Heute war es keine leichte Aufgabe, denn jedes Kind sollte ein Selbstporträt von sich malen. Frisuren, Augenfarben und -formen wurden besprochen und natürlich das Mischen von Hautfarbe, die Ergebnisse sind toll und werden in den nächsten Tagen in einer neuen “Galerie” präsentiert.

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